Wenn die „Witschaftsweisen“ wieder blöken

Gestern kam wieder einmal ein Statement der Wirtschafsweisen. Und sie dürfen raten, was wiederum gefordert wird! Sehr richtig. Es muss gespart werden. Und Sie dürfen auch raten bei wem. Nebenbei wird natürlich gefordert, das die Krankenversicherungen verbilligt werden. Denn ein kleine Überschuss, ist ja so gefährlich?

Liebe „Wirtschaftsweise“!

Eine geteilte Welt
Sogar Amerika, das gerade einen linken Präsidenten gewählt hat, fühlt sich mittlerweile geteilt. Auch wenn der neue, alte Präsident zur Zusammenarbeit mahnt. Doch was nutzt jede Zusammenarbeit, wenn die Wirtschaftsuniversitäten der Welt, nur der Idee des „Sparens beim Konsum“ die Lösung sehen?

Die „Erkenntnisgewinnung“ der Wirtschaftswissenschaften
Eine Regel der Wirtschaftswissenschaften ist:
 Erkenntnisse werden aus der Aktion und der Beobachtung der Folgen auf die Wirtschaft, erlangt.

Und derzeit hört und liest man von Euch nur ein Argument: „Wir müssen mehr sparen. Kürzungen bei den Sozialleistungen und Förderung der Banken wird zu einem Ende der Krise führen.“ Und wenn dann wiederum die Wirtschaft schrumpf und die Haushaltsdefizite größer werden, wird nur damit argumentiert: „Das zu wenig gespart oder zu wenig Geld für die Rettung der Banken freigegeben wurde.
Hallo! Wir sparen und Retten nun seid 5 Jahen

Die Liste der Erfolge unter Beobachtung einer einzigen deutsche Zeitung.
Siemens kündig radikales Sparprogramm an und wird viele Stellen streichen.
Telekom macht Milliardenverlust in Amerika.
Die Hypo Vereinsbank streicht Stellen im mittleren Management.
Frankreichs Schulden steigen rasant.
Sogar Griechenland hat wiederum das Sparpaket verschärft.

Mit der Konsequenz:
Die EU Kommission sieht einen gewaltigen Einbruch der Wirtschaftsleistung voraus.
OK, dann macht also Europa viele Fehler?
Sparen wir immer noch zu wenig?
Doch Amerikas Wirtschaft liegt praktisch auch am Boden. Hat Amerika also auch zu wenig gespart?
Die Investoren in Amerika fürchten ja, dass Obama das Haushaltsproblem nicht in den Griff bekommt. Und ziehen sich mit den Investitionen zurück. Oder fürchten Sie, dass der Finanzmarkt wieder einige Regeln bekommt?

Dann nehmen wir mal eine „Vorzeigewirtschaft“
In China arbeitet der Arbeiter für geringste Löhne und kann wohl kaum zuviel für seine Leistung bekommen? Also müssen wir es so machen wie „Mutti“ es gesagt hat?
„Wir dürfen uns von den Wirtschaften der Schwellenländer nicht zu weit abkoppeln“.
Mit nichten, denn die Wirtschaft Chinas hat massive Probleme. Den Kommunen geht das Geld aus und die internationalen Konzerne wandern nach Vietnam weiter.

Müssen wir es wie die Banken machen?
Die Einzigen die derzeit wachsen sind die wenigen Banken, die die Geldflüsse „zum Wohle aller“ steuern. Sowie die Anwaltskanzleien, die diese Banken vertreten, da diese Banken von allen Seiten angeklagt werden. Schon beachtlich, wenn man überlegt, was die Anwälte und die Vorträge der Politiker kosten.

Also liebe „Wirtschaftsweise“!
Ich schlage vor, wir sparen uns jetzt einfach mal Euch. Denn ihr spart jetzt seit nunmehr 5 Jahren und rettet Banken, ohne einen ersichtlichen Erfolg. Lasst jetzt mal andere ran! Schlimmer kann es ja wohl kaum noch werden? Die „Eliten“ haben lange genug das Kapital angehäuft. Jetzt ist der Rest der Gesellschaft mal dran, an dem Wachstum beteiligt zu werden. Das mit einem Bruchteil dieser Vermögen realisierbar wäre.
5 Jahre in die falsche Richtung und noch immer keine Besserung in Sicht. Da darf der Bürger doch wirklich mal fragen, was an Euch so weise sein soll?

LG. ihr Wildweststeirer (Elektriker)

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