Motivation zur Brandstiftung

Wir leben in einer Zeit in der die Produktivität immer weiter erhöht wird. Es bedarf also immer weniger Arbeitskraft um die nötigen Produkte zu erzeugen. Dennoch wird laufend immer mehr Einsatz an Zeit von den Menschen verlangt die noch erwerbstätig sind. Gleichzeitig werden die, welche über kein Einkommen aus Arbeit verfügen, als Schmarotzer stigmatisiert. Das hier vieles schief läuft und auch das warum habe ich Ihnen im  letzen Jahr, wie ich hoffe, verständlich aufgezeigt? Sie brauchen nun wegen der wenigen Posts nicht denken, dass ich nicht mehr aktiv bin. Doch was soll ich Ihnen noch alles näher bringen? Dass der neue Entwurf zur Regulierung des Handels mit Wertpapieren sich über viele Seiten damit beschäftigt, den Handel mit Drittstaaten genauer unter Kontrolle zu halten? Absolut lachhaft, denn ein einziger Absatz führt alles ad absurdum. Mit einer einzigen Unterschrift sind all diese Vorgaben nicht mehr bindend. Ja, dies steht leider auch in diesen Entwürfen und die Wirtschaftstreuhänder informieren ihre Kunden schon, dass nichts zu befürchten ist und weiter gemacht werden kann wie bisher. Sie sehen also, es wird sich in absehbarer Zeit nichts ändern. Zudem ist es Advent und ich habe keine Lust mich nur mit den Verwerflichkeiten der „Finanzelite“ auseinander zu setzen. Werde also im Advent nur Vorschläge machen wie wir da alle (auch die Eliten) heil wieder raus kommen.
Da unsere „Eliten“ keine Idee haben und auf persönliche Schreiben von mir nicht reagieren, werde ich heute einen Vorschlag machen wie wir diesen Zirkus beenden.

brandstiftung

Brandstiftung

Brandstiftung
Stellen Sie sich vor, dass Sie, warum auch immer, in ihrer Gemeinde nicht viele Freunde haben! Nun verabreden sich 10 nette, „ehrenwerte“ Bürger ihrer Gemeinde, auf ihr Haus eine Brandschutzversicherung abzuschließen. Nun brauchen sich diese nur mehr zu verabreden und gegenseitig ein Alibi geben, während einige derer Ihr Haus anzünden.
Die 10 Bürger bekommen alle den Wert ihres Hauses ersetzt und können sie praktisch gefahrlos aus der Gemeinde vertreiben. Wenn Sie nun sagen, das geht nicht, weil die Versicherungen auch bei Mehrfachversicherung nur einmal bezahlen müssen und der Geschädigte den Vorrang hat, liegen Sie genau richtig. Wir sehen also, es lässt sich recht einfach verhindern eine solche Kriminalität zu fördern.

Motivation zur Brandstiftung
Nun, warum kann denn dieser doch recht einfache Grundsatz nicht auf Derivate angewandt werden? Viele von uns wissen, dass die Derivate mit all ihren komplizierten Verflechtungen nichts anderes sein sollen als Versicherungen für Unternehmer und Investoren, um sich vor Schaden durch Preisschwankungen und Kursschwankungen am Markt schützen zu können. In dieser Funktion haben sie tatsächlich eine wichtige Funktion innerhalb des Marktes.
Doch da bei diesen Derivaten der Schutz der Versicherer nicht gegeben ist, den Schaden nur einmal zu bezahlen und jeder, egal ob er nun einen Schaden hat oder nicht, ausbezahlt werden muss, ist dies schlichtweg eine Anstiftung zu Wirtschaftskriminalität. Wen wundert es da, dass die „Banken“, welche bei der „Subprimekrise“ gewaltig verdienten, zusammenrücken und sich gegenseitig ein Alibi geben? Sie den wirklich Geschädigten, moralisch total verwerflich, mittlerweile sogar ganz frech, die Schuld zuschieben.

Schluss mit der Brandstiftung!
Dass dies nicht von heute auf morgen geht, muss ich Ihnen nicht mehr nahelegen. Sie wissen ja bereits, dass ca. die 8fache Summe an Kapitalvermögen in Derivaten gegenüber seriösen Investitionen „investiert“ wurde. Ein plötzliches freiwerden dieser Vermögen am Markt hätte eine gewaltige Inflation zur Folge, bei der niemand Ihnen sagen kann, auf welche Bereiche diese in den ersten Monaten wirken würde. Der Aktienmarkt ist wegen der Niedrigzinsstrategie der Notenbanken, die im übrigen richtig ist, völlig überbewertet.

Folgen
Die freiwerdenden Gelder würden dem realen Markt zur Verfügung stehen. Die Vermögenden würden dringend nach Investitionsmöglichkeiten suchen um ihr Kapital vor Inflation zu schützen. Was ihnen auch zugestanden werden muss. Somit würde man auch einen Unternehmer oder einen zur Arbeit bereiten Arbeitnehmer einen Kredit gewähren, der nur knapp über die Inflationsrate liegt. Vorausgesetzt er schafft damit Werte. Wer Kredit auf Konsum gibt, muss sich des Risikos bewusst sein! Dass damit die Wirtschaft wirklich angekurbelt wird, dürfte auch kein seriöser Ökonom bestreiten? Wenn wir am Ende dieser Umorientierung am Derivatenmarkt dann ein Verhälltnis erreicht haben, in dem die Summe der Investitionen ungefähr der Summe der Derivate entspricht, haben wir es geschafft.

Derivate erfüllen ihre Funktion und sind nicht mehr eine Anstiftung zur Wirtschaftskriminalität.

Sie sehen, es ist eigentlich ganz einfach. Was wir brauchen sind Realisten, die die Gefahr wie auch die Chance eines Finanzproduktes sehen wollen.
Wollen müssen jedoch wir, denn unsere „Eliten“ haben den Bezug zur Realität schon lange verloren.

Meint, Ihr Wildweststeirer

Bitte um Unterstützung

Ich möchte Sie höflich darum bitten, mir und den Menschen die mir helfen eine kleine Unterstützung zukommen zu lassen. Sicher halten sich die Kosten für Server und Fahrtkosten in einen überschaubaren Rahmen, der so manchen von Ihnen ein lächeln abgewinnen würde? Wir erwarte nicht, dass unser Einsatz sich finanziell rechnet. Doch sollte unsere Engagement neben dem zeitlichen Belastung nicht auch noch zur finanziellen Belastung für unsere Angehörigen werden.
Spenden können Sie per Paypal an das Konto der E- Mailadresse: jojo-design(@)aon.at oder die Kontodaten eines österreichischen Kontos unter der genannten E-Mailadresse anfragen.
Wir möchten bewusst auf Werbebanner oder eine permanente Schaltung eines Spendenaufrufs verzichten.

Vielen Dank

Tagged , . Bookmark the permalink.

Comments are closed.