Das versteckte Massaker von Odessa

„“Mama …abgefeuert!!! Ruhm der Ukraine!” postet ein ukrainischer “Patriot” am Freitag im sozialen Netz und stellt auch gleich ganz klar wo er zugegen war. Nun scheint dieses Bild eines euphorischen “Demonstranten” völlig harmlos. Man hat also für die Ukraine einen ruhmreichen Sieg gegenüber Mütterchen Russland erreicht?  Die Fahne wurde also wieder hoch gehalten und so der Anspruch auf ein Verwaltungsgebäude sichtbar gemacht. Doch wenn man den Hintergründen abseits der Propaganda der offiziellen Medien beider Seiten nachgeht, kommt man nach Sichtung von ungeschnittenem Videomaterial zu einem erschreckenden Ergebnis. Diese “Patrioten” haben im Schutz eines verblendeten Mobs an diesem Tag die Freiheit der Ukraine zu Grabe getragen. Doch sehen wir uns die Geschichte vom missbrauchten Mob bis zum perfiden Massenmord durch eine paramilitärische, faschistische Junta der Reihe nach an!

"Patrioten" setzen die Fahne

„Patrioten“ setzen die Fahne

Der missbrauchte Mob
Nun zeigte sich auch in Odessa wieder einmal, dass der Mob nichts Gutes bringt. Da sehen wir Dummköpfe und kleine Mädchen die Revolution scheinbar als ein “Spiel” sehen bei dem man eben mit dabei sein muss. Das bei diesem “Spiel” nun sehr viele Menschen umgekommen sind, ist jedoch auch für diesen Mob ein Opfer, dass für eine wie auch immer geartete Freiheit notwendig sein muss.  So kann man in diversen Videos sehen wie dieser Mob den vor den Flammen Flüchtenden zu Hilfe eilt. Offensichtlich erkennt sogar der Mob wann die Grenze der Menschlichkeit überschritten wird. Demnach ist die Ukraine vielleicht doch noch nicht verloren?


Die Akteure im Vordergrund
Das was die “Präsidentschaftskandidatin”  Julija Tymoschenko sich gegeben hat, ist einfach nur mehr grauenhaft. Denn sogar wenn man die Träger der roten Armschleifen am Dach des Gewerkschaftshauses den Separatisten zuordnen will, ergibt sich die Frage ob es sich hier nicht um eine gerechtfertigte Selbstverteidigung handelt. Umso mehr wenn man sieht was sich im Inneren des Gebäudes abgespielt haben muss. Hier also von “Terroristen” zu sprechen die den Tod verdienten ist mehr als fragwürdig. Eine klare Distanzierung der europäischen “Elite” ist hier schon lange überfällig. Auch wenn man dieser Dame bisher “Friedensnobelpreisqualitäten” zuerkennen wollte. Der Übergangspräsident Olexandr Turtschynow bläst in ein ähnliches Horn, was nicht gerade dazu beiträgt Vertrauen in die nachfolgenden Untersuchungen auf zu bauen.

Die “Brandkatastrophe”
Auch wenn man in einem weit verbreiteten Video erkennen kann das ein “Demonstrant”, “Polizist” oder was immer seine Funktion auch war? mit einer Pistole auf das Gebäude schießt, lassen sich die vielen Toten innerhalb des Gewerkschaftsgebäudes durch Schussverletzungen nicht erklären. Eher scheinen hier Schützen, die in der Wiese vor dem Gebäude lagen eine Bedeutung zu haben? Ebenso scheint es unlogisch, dass die Separatisten Brandsätze aus dem Gebäude auf die Fassade werfen. Genau in die Richtung wo nachher unzählige Tote gefunden wurden. Tote, die in einem total verbrannten Stiegenhaus lagen, wo nur eine Tür entfernt, nicht durch Brandeinwirkung beeinflusste Abschnitte des Gebäudes liegen?

Was geschah hinter den brennenden Kulissen des Gewerkschaftshauses?
Ein Massaker. Anders lassen sich die Vorgänge nicht beschreiben, wenn man sich das Video der offiziellen Begehung ansieht. Offensichtlich wurde diese “Strafaktion” sorgfältig geplant und vorbereitet. Die eingeschlossenen Separatisten wurden mittels Barrikaden an einer Flucht weiter nach hinten in das Gebäude gehindert und so den Flammen im Eingangsbereich ausgesetzt. Wer es über diese Barrikaden schaffte, wurde erschossen, oder mit Brandsätzen übergossen und angezündet. Hinter den Nebeneingängen sieht man ähnliche Bilder. Verbrannte Köpfe und Hände in Räumen wo weder Ruß noch Brandspuren zu sehen sind. Eine Vergewaltigte Frau liegt verbrannt vor einem Aufzugsschacht. Rings um das Opfer sind keine Brandspuren zu sehen. Scheinbar wurden auch Mitstreitern die in dem Chaos umkamen, oder waren es Abtrünnige(?),  der Kopf verbrannt um so eine Identifizierung zu erschweren. Besonders tragisch scheint das Schicksal einer schwangeren Reinigungskraft, die scheinbar nur als Zeugin ausgeschaltet werden musste(?). Sie liegt nur einen Raum weiter, erdrosselt, eventuell vergewaltigt, auf einem Schreibtisch, aus dem zum Zeichen des “ruhmreichen Sieges” die Fahne gezeigt wurde. “Mama … abgefeuert” bekommt da plötzlich eine ganz andere Bedeutung.

Ob sich das jemals aufklären wird?
Nun so lange unsere europäischen “Eliten” aus mangelndem Mut zum Eingeständnis, sich die falschen ins Boot geholt zu haben, weiter die Übergangsregierung unterstützen, besteht für die Ukraine wenig Hoffnung. Der selbsternannte Innenminister Jazenjuk hat immer mehr Probleme sein Personal zu erhalten. Viele Kommandanten, wie Einsatzkräfte der alten Einheiten sind zurückgetreten, so steht dieser Eskalation von Gewalt keinerlei Polizei oder Gendarmerie gegenüber. Die Betonung liegt auf zurückgetreten. Zwar behauptet die ukrainische “Elite“ die Einheiten seine übergelaufen. Doch die meisten haben ihren Dienst nach Einsätzen die mit falschen Tatsachen ungerechtfertigte Gewaltexzesse zur Folge hatten quittiert. Übrig bleibt eine faschistische Junta.

Die faschistische Junta
Die wohl bekannteste Vertreterin der “Allukrainische Vereinigung Vaterland“ ist Julija Tymoschenko. Die zwar für die Präsidentschaft kandidiert, derzeit jedoch kein politisches Amt inne hat. Interessanter ist die Präsenz ihrer Parteimitglieder in der Übergangsregierung. Allen voran ist hier der Übergangspräsident Olexandr Turtschynow zu nennen. Als Gemäßigter innerhalb der Partei ist er nicht fähig, die radikalen Kräfte in Zaum zu halten. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als den Sicherheitskräften die Schuld zuzuweisen, die sich aus oben genannten Gründen immer mehr zurück ziehen. Seinen Machterhalt sichert nun der Übergangsministerpräsitent Arsenij Jazenjuk. Der mit seinen überzogenen Aktionen der “Terrorbekämpfung” zwar die traditionellen Truppen zerschlagen hat, jedoch mit seiner “Nationalgarde” (einer auf freiwilligen basierenden “Ordnungstruppe”) in die Bresche springt.

Die Ordnungstruppe des “Rechten Sektors”
Diese “Nationalgarde” steht unter dem Kommando von Andrij Parubij einem Mitglied des “Rechten Sektors”, einer paramilitärisch auftretenden, radikal nationalistischen Partei. Dieser Partei verdanken die an und für sich friedlichen Demonstranten des “Euromaidan” den erfolgreichen Umsturz.  Ohne deren gewaltbereiten Kräfte wäre es wohl lange nur bei Demonstrationen geblieben. Doch das “beherzte” Eingreifen dieser trug ganz wesentlich zur Destabilisierung der Ukraine bei, welche die Absetzung von Wiktor Janukowytsch zur Folge hatte. Nun können wir mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch diesen Parteigenossen die Verbrechen von Odessa zuordnen. Der Rückhalt des “Innenministers” Jazenjuk ist den Kräften gewiss.

Der Zerfall der Exekutive
Die alten Einheiten der Exekutive haben keinerlei Verständnis mehr dafür, warum die Überlebenden des Massakers inhaftiert werden sollten. Zudem dürfte vielen klar sein, was innerhalb des Gebäudes vor sich gegangen ist. Wem wundert es hier, dass diese bei der Verteidigung der Polizeistation gleich das Handtuch warfen und die inhaftierten Separatisten gehen lassen haben? Zudem haben sich immer mehr Gerüchte im Land verbreitet, das die Schergen des “Rechten Sektors” Gefangene und Verletzte verschwinden lassen. Nun kann Jazenjuk der Polizei wieder Unfähigkeit vorwerfen und entlassen.

Der perfide Wandel
Staatssekretär Parubij sicherte Jazenjuk natürlich sofort die Unterstützung durch die “Nationalgarde” zu. Weiterhin wird er neue Rekruten aus der Partei in diese einreihen. So werden die Verbrecher nach und nach zu den Bewahrern einer neuen Ordnung. Die Ukrainer verlässt derweil der Mut. Immer mehr Gerüchte, dass Vermisste durch die Schergen des “Rechten Sektors” längst beseitigt wurden, machen sich breit. Die “Ärzte von Maidan” beklagen immer öfter, sie dürften zu Verletzen bei Ausschreitungen nicht vordringen. Wenn man sich die Videos der Ausschreitungen ansieht, fällt immer öfter auf, dass die Festgehaltenen mit Tape am Sprechen gehindert werden. Sind sie zu laut, dass man die Schüsse nicht mehr hören würde? Die Situation gerät somit völlig aus der Kontrolle. Man muss sich mittlerweile fragen, wie lange der Westen wie auch Russland zusehen und das wahre Problem der Ukraine nicht erkennen wollen.

Der Streit um die Zukunft?
Bei all den Gräueltaten stellt sich die Frage, worum hier eigentlich gestritten wird. Egal ob sich die Ukraine dem Westen oder dem Osten zuwenden wird, für keinen der der zukünftigen Partner hat ein Land unter einer faschistischen Junta einen besonderen Wert. Und dieser Gedanke bereitet mir zunehmend Bauchschmerzen.

Ihr Wildweststeirer

Die Links zu Videos und weiteren Bildern werde ich so weit diese im Netz veröffentlicht wurden nur auf pers. Anfrage weitergeben.
Alle mir zugesandten Videos habe ich vernichtet. Der Schutz der Informanten geht hier absolut vor.

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