Der halbe Weg ist geschafft

Haben Sie sich schon mal gefragt, ob das reine Propaganda ist, um die Bürger zu beruhigen? Ich möchte Sie heute mal zum nachdenken anregen, ob die Damen und Herren hier nicht völlig untertreiben? Wenn wir uns die Welt ansehen und mit dem vergleichen was die Regeln des IWF bewirken, kann ich Ihnen versichern, weit mehr als die Hälfte des Weges ist geschafft. Die Frage ist: Wohin soll der Weg denn gehen?

Und immer wieder grüßt der IWF
Klaus Regling (Managing Director des ESM) sagt gegenüber der Zeit: „Deshalb wurde auf globaler Ebene als Reaktion auf die Weltwirtschaftskrise der Internationale Währungsfonds (IWF) gegründet. Er greift ein und erleichtert damit die Anpassungsphase. Es gab in seiner Geschichte Hunderte Hilfsprogramme. Nahezu alle diese Programme haben funktioniert. Etwas Ähnliches machen wir jetzt in Europa.“

Minenarbeiter in Afrika

Minenarbeiter in Afrika

Sehr geehrter Herr Regling!

Nahezu alle Programme haben funktioniert? Gut der IWF hat die englischen Finanzindustrie, (welch ein perverses Wort?) nach der Krise tatsächlich wieder angekurbelt. Ob das für die Opfer des englischen Neokolonialismus so erfreulich ist, wage ich zu bezweifeln.
Sonst sehen wir eine Unzahl von gescheiterten Aktionen des IWF auf der gesamten Welt. Sogar die Russische Oligarchie und der Ausbau der chinesischen Wirtschaft sehen viele mit gemischten Gefühlen. Dieses Beispiel zeigt, wie ein Land in eine extreme Zweiklassengesellschaft gespalten wurde. Ist das die Anpassung die sie anstreben?

Bei den restlichen Programmen wird es bereits eng.
Entweder sind Staaten dazu gezwungen worden, Staatseigentum zu veräußern und so dem Land jegliche Einnahmequelle zu nehmen, oder der IWF drängte mit privaten Investoren in das Land, welche Mienen ohne jegliche Rücksicht auf Menschen und Umwelt ausbeuten. Seltsamerweise wird in diesen Staaten auf den Abbau der Korruption kaum Wert gelegt. Vielmehr sind diese Staaten geradezu berühmt für brutale Militärregime, oder korrupte Regierungen. Stört nicht weiter, so lange die Kasse für private Banken stimmt. Haben Sie schon mal versucht, wie die Familien im Bild, Steine mit der Hand zu zerkleinern? Ich würde vorschlagen, all ihre Kinder und Enkel dazu ein Jahr einzuteilen. So als Basis- Unterricht für wirtschaftliche Produktion.

Sorry, Herr Regling.
Der IWF hat seine Glaubwürdigkeit schon lange verloren.
Immerhin geben Sie ja zu: „In der Tat steigt die Arbeitslosigkeit, und die Einkommen sinken. Für die betroffenen Menschen ist es hart. Aber dazu gibt es leider keine Alternative.“
Klar gibt es für einen verantwortlichen Director einer „Bad-Bank“ keine Alternative. Das Konstrukt dem sie vorstehen, ist ein „Unternehmen des legalisierten, organisierten Verbrechens“. Nur leider können wir Sie dafür nicht belangen. Genießen sie doch absolute Immunität.

Für uns gibt es eine Alternative. Und wenn meiner einer irgendwann etwas zu sagen bekommt, schafft er Ihr Unternehmen als erstes ab. Stellen sie sich vor, die Banken haben alles Geld der Welt,  wer soll dann noch Gewinne bringen? In dem Sinne, empfiehlt meiner einer, jeden europäischen Staat, die Zahlungen an ihre „Bad Bank“ nicht durchzuführen! Und ihr so jegliche Existenzgrundlage zu entziehen.

Denn der halbe Weg ist schon lange überschritten. Nur leider ist es der falsche Weg.

Mit nicht so freundlichen Grüßen, ihr Wildweststeirer

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