Schon mal an Linux gedacht?

Wenn meiner einer sich überlegt, wie viel Geld, jedes Jahr, für „Betriebssystem-Lizenzen“ nach Amerika überwiesen wird? Kommt einem unweigerlich die Frage, ob wir in Europa nicht genügend schlaue Köpfe haben, welche ein Betriebssystem entwickeln können? Können sie ja auch. Mit Linux haben wir für Standardanwendungen ein vollwertiges Betriebssystem, welches dem Nutzer meist sogar völlig kostenlos zur Verfügung steht. Office- Anwendungen, Internetbrowser, Email- Client, sind meist sogar schon integriert. Weitere Anwendungen wie ein CD/DVD- Brennprogamm und verschiedene Multimedia- Anwendungen werden ebenso kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der folgende Beitrag sollte es Ihnen ermöglichen Linux mal gefahrlos zu testen, sowie ein System zu installieren.

Distributionen
Linux wird in verschiedenen Distributionen angeboten. Welche alle ihre Berechtigung haben. Der Neu- oder Umsteiger benötigt jedoch eine Distribution, welche einfach zu installieren ist, die Bedienung durch den Desktop intuitiv gestaltet wurde und die Anpassung des Systems ohne große Kenntnisse funktioniert. Viele Distributionen nehmen es sehr genau, welche Programme und Treiber in ihren Distributionen integriert werden dürfen. Ihnen als Anwender und Einsteiger dürfte dies jedoch meist sehr gleichgültig sein? Hauptsache das System läuft und erkennt die Hardware ihres Rechners von selbst. Genau aus dem Grund, viel meine Auswahl auf Sabayon.

Sabayon_neu_instaliert

Sabayon
Diese Distribution beruht auf einem  Gentoo- System. Welches den Vorteil hat, dass Updates völlig automatisch laufen. Sie brauchen sich also nie mehr ein laufendes System neu zu installieren. Auch große Entwicklungssprünge erledigt das System von ganz alleine. Sabayon ist nun eine Distribution, welche die Installation sehr weit automatisiert und dazu keinerlei Einschränkungen hat, welche Treiber und Programme genutzt werden. Weiters werden alle gängigen Codecs installiert, so das sie praktisch sofort auf alle ihre Multimediadateien zugreifen können. Den Entwicklern liegt sehr viel daran, dass Sie möglichst schnell das System nutzen können.

Das GUI (Graphische Benutzer Schnittstelle)
Bisher haben Sie sich sicher kaum darüber Gedanken gemacht, wie ihr Computer zu bedienen sein sollte? Das ist bei Linux etwas anderes. Es gibt verschiedene Konzepte, welche jedes für sich, Vor- und Nachteile hat. Es sind vier GUIś bei Sabayon einfach zu nutzen.

KDE, orientiert sich sehr stark an einem modernen „Windows“.  Mit sehr aufwendigen graphischen Effekten.
Xfce, ist ein sehr schmales, „Windows 95“ ähnliches System, welches auch auf älteren Rechnern noch Spaß machen kann. Zudem kann man mit etwas Feinarbeit, praktisch einem Mac OS im Verhalten anpassen.
Gnome, erinnert in der neuesten Version etwas an die Bedienung eines Smartphones oder eines „Tablett-Computers“.
Mate, ist eine Weiterführung des alten Gnome, welches im Verhalten eher einem Mac OS gleichkommt.

In der folgenden Installationsanleitung, wird meiner einer, die Installation, Einrichtung sowie die Bedienung eines „Sabayon-Linux“  mit dem „Gnome-GUI“ beschreiben.

Sabayon kaufen
Es gibt auch eine Möglichkeit, sich Linux als fertige DVD schicken zu lassen. Doch dauert dieses recht lange und verursacht auch noch Kosten. Meiner einer bietet Ihnen an, wenn Sie es wirklich nicht schaffen sollten, ein Image zu downloaden und brennen? Ihnen eine solche DVD zu brennen und zu schicken. (Umkostenbeitrag 5 Euro) Gegebenenfalls können Sie ja auch einen Freund fragen, der sich mit sowas auskennt?

32 oder 64 Bit?
Zuerst müssen Sie wissen, ob Sie über einen 64 Bit oder 32 Bit CPU verfügen. Sollte Windows installiert sein, können Sie mit der rechten Maustaste auf den Arbeitsplatz klicken und im Kontextmenü auf Eigenschaften klicken. Sollten Sie da keine Informationen über 64Bit finden? Können Sie von einer 32 Bit CPU ausgehen.

Das Download

Jetzt geht es auch schon zur Download Seite von Sabayon. (deutscher Mirror)
Was sie nun sehen scheint einem Einsteiger sehr verwirrend. Doch keine Sorge! Es ist alles ganz einfach. Die Namen der Dateien folgen einer einfachen Logik.

Beispiel: Sabayon_Linux_10_amd64_G.iso

Sabayon_Linux_10_, bezeichnet die Version (Alle Dateien haben diesen Anfang.)

amd64_, oder x86_, unterscheidet 64 Bit (amd64) oder 32 Bit (x86) CPUś
Die weiteren Möglichkeiten sind für Einsteiger noch uninteressant.

G, K, MATE, oder Xfce, unterscheiden die GUIś welche die Installation unterstützt.
G steht für Gnome, K für KDE und die beiden anderen GUIś sind ja klar benannt.

Nun müssen Sie nur mehr darauf achten, das die Datei mit „.iso“ endet!
Also nichts mehr hinter dem „.iso“ zu lesen ist!
Die anderen Dateien enthalten Informationen für fortgeschrittene User, sowie die Informationen für spezielle Downloadprogramme.

Durch anklicken der richtigen Datei startet das Download. Speichern sie die Datei auf ihren Computer und merken Sie sich, wo sie die Datei abspeichern! Die Dateien sind zwischen 1,2 und 2,1 GB gros. So kann es bei langsamen Verbindungen durchaus auch Stunden dauern bis die Datei heruntergeladen wird.

Eine „ISO- Datei“ brennen

Eine „Iso- Datei“ enthält keine Dateien im herkömmlichen Sinn. Sie ist lediglich eine bitweise Beschreibung der Daten, wie Sie auf einer DVD geschrieben werden sollen. Eine DVD auf die Sie die ISO- Datei brennen, ist so leider nicht verwendbar.

Wenn Sie ein Brennprogramm auf ihrem Computer installiert haben, können Sie dieses Image/Abbild auf eine entsprechende DVD brennen. Suchen Sie im Programm Optionen wie „Abbild brennen“, oder „ISO Image brennen“! Bei einigen Programmen finden Sie diese Option auch unter dem Menüpunkt „CD kopieren“. Bei diesen kann dann das ISO Image/Abbild als Quelllaufwerk auswählen.

Sollten Sie kein Brennprogamm installiert haben? Können Sie sich den ISO Recorder von der Webseite der Programmierer herunter laden. Dieser ist für den privaten Gebrauch kostenlos.

Sie wählen also das ISO Image, das Sie sich herunter geladen haben aus und starten den Brennvorgang. Nach 3 bis 15 Minuten sollte der Brennvorgang abgeschlossen sein und die DVD ausgeworfen werden.

Die Live DVD starten

Die DVD die sie runter geladen haben ist eine sogenannte Live DVD. Diese ermöglicht es Ihnen das System ohne Installation zu testen. Einsteiger sind sehr oft erstaunt, wie viel bereiz ohne Installation möglich ist.

Nun legen Sie die DVD in den Computer ein, auf dem Sie ihr Sabayon testen wollen und starten diesen. Dazu kann es erforderlich sein den Computer beim Start auf das DVD Laufwerk zum Starten hin zu weisen.
Achten Sie auf Ihren Bildschirm während der ersten Sekunden nach dem einschalten! Da steht im Allgemeinen ein Hinweis, welche Tasten oder Tastenkombinationen zu drücken sind um das Startmedium zu wechseln. „Boot“, Bootmenue“ sind übliche Hinweise.
Bei älteren Bios (Das Programm des Herstellers um den Computer zu warten) müssen Sie direkt in diesem Bios diese Einstellung ändern. Sie können unter dem Menüpunkt Boot die Reihenfolge der Startlaufwerke ändern.

Das Menü der Live DVD
Wenn es Ihnen nun gelungen ist von der DVD zu starten, werden Sie einen Willkommen- Bildschirm zu sehen bekommen. Hier können Sie mit der Taste „F2“ auswählen welche Sprache Sie nutzen wollen. Und mit der Taste „F3“ können Sie ihre Tastatur anpassen. Diese Möglichkeiten werden Ihnen am unteren Bildschirmrand auch angezeigt. In der Mitte des Schirmes sehen sie die Möglichkeiten welche die CD bietet. Wir lassen das jetzt mal auf „Live CD starten“ und drücken die „Enter/Eingabe“ Taste.

Der Startvorgang nimmt nun etwas Zeit in Anspruch. Es wird Ihre Hardware erkannt und die entsprechenden Treiber geladen. Sollte der Bildschirm plötzlich von der Grafik auf eine Darstellung von Zeilen schalten, erschrecken Sie nicht! Dies macht das System bei aufwendigeren Anpassungen an die Hardware. So könnte ein erfahrener Admin, im Fehlerfall feststellen, was den schief gelaufen sein könnte und Ihnen Unterstützung zukommen lassen. Die grünen [OK] am rechten Rand beruhigen jedoch schnell wieder den Einsteiger.

Der Gnome Desktop
Wenn sie nach wenigen Minuten nun den Gnome Desktop (siehe Bild oben) vor sich haben, werden Sie eventuell etwas erschrecken? Keine Sorge! Die Grundfunktionen sind einfach zu verstehen! Und nach wenigen Stunden arbeiten sie damit effizient und schnell.

Eine Eigenart des Gnome- Desktop ist es, das alle Laufwerke am Desktop angezeigt werden.
So erscheint eine CD, DVD oder auch eine Speicherkarte wie ein USB Stick am Desktop. Am unteren Bildschirmrand wird ihnen auch eine Meldung angezeigt, wenn sie ein solches Speichermedium einlegen. Die Festplatte welche das „Linux- System“ enthält wird jedoch nicht angezeigt. Lediglich der Ordner „Home“, der ihre eigenen Dateien enthält.

Die Steuerleiste
Rechts oben sehen Sie einige Symbole, welche Ihnen den Zugriff auf die Grundfunktionen der Hardware gestattet.
Sabayon_rechts_oben

Das Männchen verschafft Ihnen Zugang zu den Einstellungen für die Barrierefreiheit.
Verschiedene Funktionen können hier angewählt werden, um Menschen mit Einschränkungen die Bedienung zu erleichtern.

Über das Lautsprechersymbol können Sie die Lautstärke bei der Tonausgabe steuern.
Wenn das Mikrophon aktiv ist, z.B. bei einem „Voice- Chat“, kann das Mikrophon auch direkt in dem Fenster gesteuert werden.
Über Klangeinstellungen können Sie auch gleich sehen, ob die Soundkarte ihres Computers erkannt wurde. Wenn in dem aufgehenden Fenster eine Dummy-Ausgabe steht, müsste die Treiber für die Sondkarte eventuell händisch eingefügt werden? Vielfach erledigt sich dieses Problem jedoch nach einer Installation.

Das nächste Symbol können kleine Computer, oder das Zeichen für ein „W-Lan“ (wie im Bild) sein.
Wenn Sie über ein Kabel mit dem Internet/Netzwerk verbunden sind, sehen Sie das Computersymbol. Meist erübrigen sich weitere Einstellungen. Sollte ein Kreuz über den Symbolen sichtbar sein, fehlen noch Einstellungen. Klicken Sie darauf um sich mit einem Kabel oder einen „W-Lan-Adapter“ mit dem Internet/Netzwerk zu verbinden. Suchen Sie sich ihren „W-Lan-Router“ durch anklicken aus und geben Sie Ihr Passwort an! Kleiner Tip: Sollte Ihnen die Anzeige der Punkte nicht passen, können Sie durch ein langes Anklicken des Eingabefeldes ein Kontextmenü öffnen welche Ihnen auch ermöglicht die eingegebenen Zeichen zu sehen.

Das Netz oder Batteriesymbol verschafft Ihnen Zugriff auf die Energieverwaltung.
Bei einem Laptop sehen Sie sofort wie hoch die Akkuladung ist. Über die Energieeinstellungen können Sie das Verhalten des Computer im Falle einer Arbeitspause festlegen. Weiters können Sie in diesem Fenster die Helligkeitsregelung der Hintergrundbeleuchtung von Laptops erreichen.

Ganz rechts sehen Sie den angemeldeten Benutzer
Im Falle der Live DVD wird das Sabayon sein. Im Beispiel oben ist das nun meiner einer. Über diesen erreichen Sie Punkte wie das Abmelden vom System Benachrichtigungen des Systems. Auch die Systemeinstellungen. in welchen Sie die einfachsten Einstellungen wie Tastaturauswahl, Mausoptionen, oder auch den Austausch des Hintergrundbildes des Desktop vornehmen können.

In der Mitte sehen sie Datum und Uhrzeit.
Sie können über Anklicken dieser auch direkt zu ihrem Kalender gelangen. Dazu muss jedoch der Kalender erst in Evolution (Ein „Email-Programm“das bereiz installiert ist) eingerichtet werden.

aktivitäten
Links oben sehen Sie diese Schaltfläche.
Wenn Sie diese anklicken oder mit der Maus ganz nach links oben fahren, erreichen Sie die Verwaltung der aktiven Anwendungen, die Schnellstartleiste, sowie die Auswahl der verschiedenen Desktops.

Fenster

Fenster

Die Schnellstartleiste
Links sehen Sie Symbole für Anwendungen die Sie gestartet haben und einige Anwendungen die auf dieser fixiert sind, um immer schnell gestartet zu werden. Sie können durch einen Rechtsklick, diese Fixieren oder die voreingestellte Fixierung auch aufheben.

Die Desktop-Auswahl
Nun kommt für „Windows-Nutzer“ eine ganz neue Funktion. Linux stellt dem Benutzer mehrere Desktops gleichzeitig zur Verfügung. Sie können verschiedene Anwendungen nach ihrem Belieben auf die verschiedenen Desktops legen. Sich diese zusammenordnen wie Sie es brauchen usw. Wenn Sie mit der Maus ganz nach rechts fahren bekommen Sie eine Auswahl der bereitgestellten Desktops. (Es ist immer einer mehr da als Sie Verwenden.)

Fenstersteuerung
In dieser können Sie nun die verschiedenen, gestarteten Anwendungen sehen. Durch klicken darauf, werden diese in den Vordergrund gebracht und Sie können mit dieser weiter arbeiten. Die aktive Anwendung können Sie auch immer neben der Schaltfläche „Aktivitäten“ sehen. Wenn Sie die Maus über eine Anwendung bewegen, erscheint rechts oben bei der Anwendung auch ein kleiner Kreis mit einem Kreuz. So können Sie die Anwendung auch jederzeit beenden.

Weiters werden Sie die Schaltflächen Fenster und Anwendungen finden.
Fenster ist weiß hinterlegt und zeigt so an das es aktiv ist. Wir klicken nun auf die Schaltfläche Anwendungen und werden eine Anwendung/Programm starten.

Anwendungen

Anwendungen

Die Anwendungen sind ähnlich wie bei einem Smartphone auf dem Bildschirm sortiert. Grundsätzlich werden alle Anwendungen die installiert sind auch angezeigt. Und einige Links zu der offiziellen Webseite von Sabayon (englisch) sind auch zu finden. Damit wir Anwendungen schneller finden können Sie rechts die Ansicht auf verschiedene Gruppen einschränken. Mit einem Klick starten Sie die gewünschte Anwendung.

Chromium
Wenn Ihre Internet/Netzwerk-Verbindung funktioniert, können wir nun gleich den Browser testen. Chromium ist der „Open-Source-Browser“ der „Google-Chrome“ um nichts nachsteht und auch mit dem „Google-Chrome-Konto“ synchronisiert werden kann. Um diesen einfacher zu finden, klicken Sie rechts auf Internet und dann finden Sie links oben gleich das blaue Logo mit der Beschriftung „Chromium“. Eventuell werden Sie gefragt ob Chromium der Standardbrowser werden soll? Das können sie mit „Ja“ bestätigen und schon sollten Sie wie gewohnt im Internet surfen können. Wieder eine Hürde geschafft.

„Web-Cam“
Um die Funktion der Webcam zu überprüfen, gehen sie wieder auf das Anwendungsfenster und wählen Sie „Multimedia“! Sie finden darin die Anwendung „Cheese“, welche wir auch gleich starten. Sollte Ihr Computer über eine Webcam verfügen, oder eine solche angeschlossen sein? Werden Sie in dem sich öffnenden Fenster das Bild Ihrer Webcam finden. Das Programm wird normalerweise dazu genutzt aufnahmen und Photos mit der Webcam zu machen. Für uns reicht er Test. Somit haben wir auch die Funktion der Webcam überprüft.

„Rigo Anwendungs Browser“
Da der Paketmanager von Gentoo für einen einsteiger etwas schwer zu bedienen ist, stellt Sabayon einen einfach zu bedienenden Anwendungs Browser zur Verfügung. Mit diesen können Sie Anwendungen ohne Kommandozeilen Arbeit, dem System hinzufügen und entfernen. Um diesen zu testen und gleichzeitig den 3D Beshläuniger Ihrer Grafikkarte zu überprüfen, versuchen wir einfach „Google Earth“ zu installieren. (Das geht auch im Livemodus)

Gehen Sie dazu wieder auf das Anwendungsfenster und beschränken Sie die Auswahl auf „Sonstige“.  Ein oranges Quadrat mit einem Pfeil sollte Ihnen gleich auffallen. Starten Sie das Programm!

rigo

Ignorieren Sie alle Meldungen, die Sie oben im Fenster sehen! Ein komplettes Update lohnt im „Live-Modus“ nicht. Geben Sie in das Suchfeld „googleearth“ ein! Im Normalfall brauchen Sie das nicht einmal zu bestätigen. Sie sehen dann Googleearth in der Liste. Mit einem Klick auf dieses erscheint die Option das zu installieren. Die Anwendung lässt Sie das Vorhaben noch einmal bestätigen und führt dann die Installation aus. (Bei einem Installierten System, müssen Sie sich nochmal mit einem Passwort, das Sie während der Installation vergeben haben bestätigen, das Sie Admin/root -Rechte haben.) Wenn Rigo fertig ist, meldet dieses das.
Nun können Sie „Google Earth“ unter den Anwendungen in der Auswahl „Internet“ finden. Starten Sie diese und Zoomen sie sehr nahe an den Boden. Wenn sie Nun flach über den Erdball sehen und die Berge als Erhebung erkennen, sollte das System weiterhin flott laufen. Die Grafikbeschleunigung ist also auch funktionsfähig.

Installation

Wenn alles funktioniert und Sie an einem Computer sitzen, der keine Daten mehr gespeichert hat, welche Sie noch benötigen? können Sie Sabayon direkt von laufenden Desktop installieren. Schließen sie alle Anwendungen und klicken Sie auf das „Sabayon installieren“ Icon am Desktop!

Das Installationsprogramm startet und fragt Sie nochmals nach der zu installierenden Sprache. Nachdem Sie die Tastatur ausgewählt haben, (Sie können diese unten in der Zeile, nachdem Sie den „Aktivieren“ Button gerückt haben, auch gleich testen) werden Sie nach einem Installationslaufwerk gefragt. Sie können, wenn wirklich keine Daten mehr auf diesem Rechner sind, die Sie nochmal brauchen, die Option „gesamtes Laufwerk partitionieren“ auswählen. Nachdem Sie einen Rechnernamen (dieser Name ist in einem Netzwerk sichtbar) und ein Root- Passwort vergeben haben (Dieses stellt in Zukunft sicher das sie keine relevanten Systemdateien beschädigen), werden Sie aufgefordert einen Benutzer ein zu richten. Der Rest der Installation verläuft automatisch. Wenn das System fertig ist, (ca 20 Minuten bis 1,5 Stunden) werden Sie aufgefordert das System neu zu starten.

Erste Schritte
Nach diesem Start und der Einrichtung der Internet/Netzwerk oder „W-Lan-Verbindung“, wird Ihnen das System sehr schnell mitteilen, das Sie das System updaten sollen. Führen Sie dies nach Anleitung durch!

Hilfe
Im übrigen möchte ich Sie auf die deutschsprachige „Google Community“ „linuX+Android“ hinweisen. Sie können dieser gerne beitreten und Fragen stellen. Um die Benutzung der Anruffunktion von Google zu gewährleisten, sei Ihnen noch das Paket „Google Talk “ empfohlen. Welches Sie mit dem „Rigo Anwendungs Browser“ einfach installieren können.

Im nächsten Beitrag werden wir uns mit Partitionierungen und „Multi-Boot- Systemen“ befassen. Also Computer die zwei Betriebssysteme starten können.

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13 Responses to Schon mal an Linux gedacht?

  1. meinereiner says:

    mag ja sein das du dann zwar nix für Lizenzen ausgibst dafür aber die Hardware Herstellern dein Geld in den A. bläst um mit einem Ressourcen fressenden System wie Sabayone produktiv arbeiten zu können

    deshalb meine Empfehlung für alle Umsteiger und die, die es noch werden wollen kann ich SuSE nur wärmsten empfehlen dessen instalation genauso einfach ist oder sogar noch einfacher

    mit besten grüßen meinereiner

    • Wildweststeirer says:

      Ich denke das Sie hier einem Irrtum aufliegen?
      Auch wenn Sabayon auf Gentoo basiert, ist es eine Distribution welche per Binary verteilt wird.

      Natürlich ist auch SUSE ein benutzbares System. Auch wenn mir die Anzahl der mitgelieferten Programme zu unübersichtlich ist.

  2. mary says:

    Sabayon ist der typische Weg Einfaches eher kompliziert zu machen.
    Oder „typisch Linux“, wo sich produzieren wichtiger ist als Etwas weiterzubringen.
    Gerade im deutschen Sprachraum sind Suse, Debian oder Mint die besseren Empfehlungen.

    Aber wohl nicht so „cool“ wieder mal Alles besser zu wissen

    • Michael says:

      Die von dir genannten Distributionen haben allesamt keinen Rolling-Release. Wenn man auf den Wert legt, landet man üblicherweise bei Gentoo, Sabayon oder Arch. Wenn sich der wildweststeirer für Sabayon entscheidet oder ich mich für Gentoo entscheide, ist das unsere Sache. Dein „Suse, Debian oder Mint sind die bessere Empfehlung“ ist einfach nur deine ganz persönliche Meinung und die ist nicht „besser“ oder „schlechter“ als die unsere. Wenn hier bis jetzt irgendwas „besserwisserisch“ war, dann wohl der Absolutheitsanspruch in deinem Kommentar.

  3. meinereiner says:

    auch welche art und weise ein system verteilt wird hat aber überhaupt nix damit zu tun wieviel speicher und system resourcen dafür benötigt werden um producktiv zu arbeiten und nicht auf jeden befehl und dessen ausführung zu warten müssen

    • Michael says:

      Auf die Begründung, warum ein Sabayon-Linux mehr Speicher verbrauchen sollte, als ein Suse-Linux bin ich jetzt sehr gespannt.

      • meinereiner says:

        rein persönliche Erfahrung nach 5jahren des testens verschiedener linux distris und 3 jahren serverwartung

      • Michael says:

        Dir ist schon klar, daß die Software bei Sabayon aus den gleichen Quellen mit den gleichen Compilern kompiliert wird, wie die SW bei Suse? Alternativ kannst du mir gerne die Patches (Kernel, Anwendersoftware, …) zeigen, die deiner Meinung nach zu einer reduzierten Speicherauslastung führen, wir reden hier schließlich von OpenSource. Keine Sorge, ich programmiere seit ~15 Jahren für Linuxsysteme, ich verstehe die Patches mit großer Wahrscheinlichkeit problemlos.

  4. Wildweststeirer says:

    Vielen Dank für das rege Interesse an dem Beitrag.
    Ich bin zu Sabayon gekommen, weil meine Grafikkarte mit allen anderen Distributionen nicht klar kam. Vorher arbeitete ich mit Ubuntu. Auch ein hervorragendes System welches dem Einsteiger empfohlen werden kann. Im übrigen was SUSE das erste System mit dem ich arbeiten konnte. Alles vorher war einfach zu viel Aufwand.

    Im Grunde sollte der Beitrag einmal zeigen das es auch Alternativen gibt und diese durchaus auch von einem Umsteiger benutzt und installiert werden kann.

    Ich sehe hier Sabayon SUSE Ubuntu oder auch Mint als gleichwertige Systeme an. Und habe keine Lust weiter darüber zu diskutieren. Wenn ich eine Anfänger taugliche Distribution übersehen habe?
    Dann habe ich sie eben noch nicht benutzt.

    Nun wieder zu meinen Lesern.
    Versuchen sie einfach und entscheiden Sie selbst was ihnen Spaß macht!

  5. meinereiner says:

    also das sich Sabyone sehr um seine Grafiktreiber kümmert kann ich bestätigen anders wären all die Animationen auch kaum machbar aber die sind es schlussendlich auch die das System langsam machen und für produktive Arbeit am Rechner völlig unnötig sind

    aber wie es so schön heißt Linux ist ein freies System und somit ist es jeden frei sein linux auszuwählen

  6. mary says:

    Die Distrowatch kann nicht lügen!
    Und aktuell steht Sabayon ziemlich weit unten.
    So ein Artikel sollte her helfen, dass Neulinge sich für was interessieren und nicht mit absurden Vorschlägen abschrecken

  7. Ich habe einen alten iMac, den ich schon ein paar mal mit Linux (zuletzt dreimal Ubuntu)bestücken wollte. Bin immer wieder davon weg gekommen, weil mir die arrogante, blöde Art der Community aufs Schwein geht. ich verstehe die Linux-Gemeinde nicht. Wie Mary schon sagt, es scheint oft mehr drauf anzukommen, sich zu produzieren, statt was vorwärts zu bringen. Ubuntu gefällt mir, weil es sehr an MacOS angelehnt ist. Was mir allerdings an einem Mac nie passiert ist, dass eine Installation nicht bei der grafischen Oberfläche bleibt, sondern mitten drin fragt, wie und wo ich die Festplatte formatieren, die Startpartition anlegen will und all diesen Programmier-Kram. Ich vermute, es würden mehr Leute ihre älteren Computer auf Linux umstellen, wenn es nicht diese Installation gäbe. Ich habe jedenfalls die Nase voll davon. Snow Leopard läuft wieder.

    • Wildweststeirer says:

      Genau darum mag ich Sabayon.
      Es spielt ein lauffähiges System auf die platte und stellt wenige Fragen.