„Subprime-Kredite“

Ein Wort das wir immer wieder hören und lesen. Diese sind ja der Hauptgrund für die Krise? Denn ein Kredit, der nur schwach mit Eigenkapital abgesichert ist, ist eben zweitklassig. Wobei zwischen Hypotheken besicherten und ungesicherten Krediten unterschieden werden muss. Und so kommen wir nun zum zweiten Teil meiner Geschichte rund um die Krise.

Die großen Player der Krise, vor der Krise
In Europa hielt man sich an die Regel des IWF, welche als Universallösung für alle Finanzprobleme die Privatisierung sieht. Die „Depfa-Bank“, welche bis dahin, sich vor allem um die Finanzierung von Wohnungsbauten kümmerte, wurde schon 1990 zur Finanzierung der deutschen Wiedervereinigung an die Börse gebracht. Private Unternehmen arbeiten einfach effektiver?
Die „Goldmann Sachs“ beschließt zukünftig als Global Player im internationalen Bankgeschäft einzusteigen. Positioniert in der ganzen Welt ihre Leute. So sind sie auch für die „Daimler-Chrysler“ Fusion als Vertragsautoren bekannt geworden.
Merken wir uns einfach diese Banken, sie werden ihre Rolle noch spielen.

Nach der „Dotcom-Blase“ (siehe: Aktien und das Putzfrauen-Trade)
Eine große Menge an Kapital war durch diese im Jahr 2000 von den Kleinanlegern abgezogen worden. Dieses Kapital fehlte vor allem in der Mittelschicht, welche sonst die Wirtschaft am laufen hält. Da diese jedoch offensichtlich mit Geld nicht umgehen kann, wurde die Rettung des Finanzsystems den „Profis“ in die Hand gegeben. Profi kommt nun mal von Profit. Also denen, die am meisten Geld mit der Krise gewonnen haben und damit bewiesen haben, das „Profis“ wissen wie man Profit macht.

Die Profis
Diese erklärten sich gnädigerweise dazu bereit und forderten einige Änderungen (Lockerungen) der Gesetze, damit man das gleich richtig anpacken kann. Steuererleichterungen wären wohl nicht sinnvoll gewesen? Trotz der niedrigen Zinsen am Hypothekenmarkt wurden auch die Leitzinsen der Notenbanken gesenkt. Damit die Banken den Finanzmarkt möglichst günstig sanieren könnten.

Der amerikanische Weg
In der USA begannen die Banken, Hypothekardarlehen zu vergeben, die lediglich voraussetzten, dass dem Kreditnehmer etwas mehr als die Hälfte von seinem Einkommen noch für das Leben bleiben. Ob das zum Leben auch reicht war mehr oder weniger unerheblich.

Der Europäische Weg
In Europa hielt man sich an die Regel des IWF, welche als Universallösung für alle Finanzprobleme die Privatisierung sieht. Die „Depfa-Bank“, welche bis da hin, sich vor allem um die Finanzierung von Wohnungsbauten kümmerte, wurde schon 1990 zur Finanzierung der deutschen Wiedervereinigung an die Börse gebracht. Private Unternehmen arbeiten einfach effektiver?
Merken wir uns einfach diese Bank, sie wird ihre Rolle noch spielen.

Die europäischen Banken waren bei der Kreditvergabe, auch mit Hypotheken immer noch sehr vorsichtig. Das niedrige Zinsniveau ermöglichte es jedoch vielen Familien ein Eigenheim zu finanzieren. Doch gerade die Hypothekenbanken begannen nun vorsichtig in die Osterweiterung zu investieren. Wir haben ja immer noch die Vermögenskrise. Und wohin sollen die Banken mit dem ganzen Geld, das ihnen zur Verfügung gestellt wird?

Endlich ein freies Land
In Kärnten (Österreich) gelang es der FPÖ (österreichische Schwester der FDP) endlich an Einfluss zu gewinnen. Und mit Unterstützung einer konservativ-liberalen Regierung konnte nun endlich gezeigt werden, wie man die Wirtschaft voran bringt. Neben der Investitionen in die Staaten des ehemaligen Jugoslawien, wurden natürlich „Non-Subprime-Kredite“ vergeben. Waren das alles „Eliten“? Und das an Menschen die wissen wie man mit dem Geld umgeht. Das wissen nun mal Liberale. Die sich ganz liberal, damit einige Luxusgüter kauften, die vermietet oder verchartert werden sollten.

Die neoliberale Idee hatte sich nun endlich durchgesetzt. So hofften alle „Eliten“, dass die „Dotcom-Krise“ nun überwunden sei. Immerhin hat die Politik die Gewinner der Krise zu den Hütern des Kapitals gemacht.
Diese Narren!

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