„Bad-Banken“ verdienen wieder hervorragend

Meiner einer wurde gestern korrigiert, das der Begriff  „Bad-Bank“ schon besetzt sei.  Das ist natürlich insofern berechtigt, dass der Begriff  Bad-Bank üblicherweise für Abwicklungsbanken gebräuchlich ist. Welche eigens gegründet werden, um Risikokredite oder Papiere in die kein Vertrauen mehr existiert, zu deponieren. So kann das Vertrauen in die zu sanierende Bank wieder hergestellt werden. Was haben also die großen Investmentbanken mit einer solchen „Bad-Bank“ gemeinsam?

Insolvenz einer Bank
Wenn das Vertrauen, ob nun begründet oder unbegründet, der Anleger oder uns Sparer in eine Bank nicht mehr gegeben ist, kommt diese in Schwierigkeiten. Die Bank verfügt, gegenüber dem Kreditvolumen das sie vergibt, nur über einen kleinen Anteil an Eigenkapital. Das meiste Kapital stammt aus den Einlagen der Anleger und Sparkunden, sowie den Krediten die sich eine Bank bei den Notenbanken nimmt. Die Hebel, welche den Banken genehmigt werden, verstärken das Verhältnis noch zusätzlich. Jede Bank ist praktisch permanent zahlungsunfähig und kann demnach durch einen Vertrauensverlust auch jederzeit insolvent werden.

Abwicklungsbanken
Diese werden nun gegründet, um einer solchen Bank aus der Krise zu helfen. Man deponiert bei dieser all die Kredite und Papiere welche das Misstrauen der Anleger verursachen. Die Haftung für Ausfälle dieser Abwicklungsbank übernimmt meist der Staat und nur in seltenen Fällen ein Großanleger. Meist befinden sich Banken sogar im direkten Besitz der Staaten. Die Anleger werden beruhigt und belassen ihr Kapital bei der Bank. In einigen Fällen, konnte so auch schon das eine oder andere Bankhaus gerettet werden, ohne dass Verluste für den Steuerzahler zustande kamen. Wenn es sich wirklich nur um eine übertriebene Angst der Anleger handelte,  konnten auch die in Misskredit geratenen Papiere noch zu Geld gemacht werden. Der Begriff „Bad-Bank“ wurde jedoch eingeführt, nachdem die Methode Abwicklungsbank auch für die Rettung von unverantwortlich agierender „Investmentbanken“ üblich wurde. Spekulationsverluste der „Gesellschaften des legalisierte, organisierten Verbrechens“, so auf den Steuerzahler abgewälzt wurden.

„Bad-Bank“
… kann demnach für jede „Bank“ Verwendung finden, welche ihr Vertrauen der Anleger, einzig und alleine der Nähe zu den „Eliten“ verdanken. Es macht keinen Unterschied, ob die „Bank“ nun eigens dazu gegründet wird, oder eine bestehende „Bank“ permanent, direkt oder indirekt, gerettet wird. Wenn wir die Zahlen verfolgen, wohin die Gelder denn fließen, sehen wir bei den diversen „Rettungsaktionen“ von Staaten und Banken wer diese „Bad-Banken“ sind. Diese Rettungsaktionen werden übrigens immer mit Krediten die unsere „Eliten“ bei diesen vernetzten „Banken“  in unserem Namen tätigen geleistet und sehr oft als „Rettung“ für ein ganz anderes  Geldinstitut, Versicherung oder einen Staat deklariert. Begründet werden diese Aktionen der „Eliten“ ,wenn dann einer wie der Wildweststeirer die Zahlen hinterfragt, immer mit „systemrelevant“. Also, „too- big-to-fail“ oder auch zu vernetzt um zu scheitern. Dass genau diese „Banken“ dann permanent verklagt und auch vielfach schuldig gesprochen werden, scheint jedoch nur wenige Bürger zu stören?

Die Spur der „Rettungen“
Wenn wir uns die wahren Empfänger der Gelder aus „Rettungsaktionen“ ansehen, werden wir immer wieder auf diese „Bad-Banken“ stoßen. So finden wir die „Goldmann Sachs“, die „Deutsche Bank“ sowie das Bankhaus „JP Morgen“ gleichermaßen in den Listen der Empfänger von diversen Rettungen, wie natürlich auch in den Klageschriften und Urteilen. Meist genau im Zusammenhang mit Klagen wegen künstlicher „Finanzprodukte“, welche die Krise erst auslösten. Natürlich auch in den Meldungen der Presse, dass genau diese „Bad-Banken“ hervorragende Gewinne erwirtschaften. Na wie kommt das denn wohl? So dass sich die „Eliten“ dieser „Banken“ voll bestätigt sehen.

Die Bilanz
Einige Nordstaaten machen tatsächlich wieder minimale Gewinne. Einige können sogar ein mickriges Wachstum melden. Was den „Eliten nun bestätigt, vollkommen am richtigen Weg zu sein. Wir sprechen hier von Steigerungen von weniger als ein Prozent. Selbstverständlich müssen dann auch die „Bad-Banken“ Gewinne machen. Ungeachtet der Strafzahlungen erreichen solche „Bad-Banken“ wieder astronomische Gewinne in Milliardenhöhe. Steigerungen um das doppelte sind an der Tagesordnung. Die „Eliten“ scharren sich um diese Gewinner, wie die Fliegen um Ausscheidungsprodukte. Das die Wirtschaft in einem Großteil von Europa derweil den Bach runter geht, mit den Entwicklungsländern schon fast vergleichbar ist, scheint dabei keinen zu stören?

Die Zweiklassengesellschaft
Meiner einer musste bei guten Jobs immer ein sauberes Führungszeugnis vorlegen. Was ich durchaus nachvollziehen kann. Bei den „Eliten“ scheint es anders zu sein? Ohne, die eine oder andere Verurteilung, kann man es in diesen Bereich der „Wirtschaft“, wohl kaum mehr zu etwas bringen? Somit sind die „Banken“ welche laufend von den „Eliten“ im Namen von uns allen gesponsert werden, die wahren „Bad-Banken“ Ungeachtet, ob diese nun extra dafür gegründet wurden oder nicht.

Also, immer schön sauber bleiben!
Auch wenn man dabei, sehr wahrscheinlich, nicht reich werden kann, Ihr Wildweststeirer

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One Response to „Bad-Banken“ verdienen wieder hervorragend

  1. Banken und ihre Bussen:

    Die fehlbaren Banken werden in den USA praktisch subventioniert! Die Bussen für kriminelle Banken in den USA erscheinen oft drakonisch, sind aber gut verkraftbar. Umso mehr, als sie von den Steuern abgesetzt werden können.

    Die Zauberformel heisst Strafrecht. In den Banken arbeiten Menschen, die gegen geltendes Recht verstossen. Die US-Behörden verhängen Mia. Bussen, die letztendlich von Pensionskassen, Kleinanleger etc. bezahlt werden. Aufsichtsorgane wie VR, Revisionsgesellschaften etc. verdienen Mio. und wälzen sich in Unschuld. Betrügerische Banker, Manager usw. müssen ermittelt werden und gehören verurteilt

    http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Die-fehlbaren-Banken-werden-in-den-USA-praktisch-subventioniert/story/12340164